Pulsar (Delay)
Delay

Das Wichtigste
Pulsar ist ein Stereo-Delay für rhythmische, räumliche und kreative Klangbearbeitung. Zwei unabhängige Pre-Delay-Wege (links und rechts) laufen in ein synchronisiertes Feedback-Delay, dazu kommen LFO-Modulation, eine Filtersektion, Stereo-Kreuzung und Wet/Dry-Mischung. Ideal für breite Stereo-Delays, rhythmische Muster und kreative Raumeffekte.
- Unabhängige Pre-Delay-Wege links und rechts mit eigenem Panning
- Gemeinsames Feedback-Delay mit LFO-Modulation
- Filtersektion (Hochpass und Tiefpass)
- Stereo-Kreuzung in der Feedback-Schleife
- Umfangreiche Wet/Dry-Mischung
Pre-delay

Feedback-Delay

Filter

Ausgang

| Regler | Beschreibung |
|---|---|
| Dry | Pegel des ursprünglichen (unbearbeiteten) Signals |
| Wet | Pegel des bearbeiteten Signals |
| On/Off | Schaltet den Effekt ein oder umgeht ihn |
Praxistipps
Praxistipps
- Echos im Takt: Pre-delay und Feedback-Delay zum BPM synchronisieren. Die Wiederholungen sitzen dann im Track.
- Ping-Pong: Unterschiedliche Pre-delay-Zeiten und Pan links/rechts lassen die Echos zwischen den Lautsprechern springen.
- Dub-Delay: Feedback hoch und die Schleife filtern. Der Ausklang wird resonant und analog.
- Stereo-Raum: Wenig Delay und Stereo Cross für Ping-Pong in der Feedback-Schleife.
- Sounddesign: Die Zeit des Feedback-Delays mit Rate und Depth des LFO modulieren. Daraus werden Chorus, Flanger oder ein wandernder Pitch.
- Feedback vorsichtig aufdrehen. Hohe Werte können Endlosschleifen und Selbstoszillation erzeugen.
- Filter oder Stereo Cross automatisieren, dann wandert der Raum mit.
- Mit Hall oder Verzerrung schichten, wenn die Kette dichter werden soll.