Machiniste
Drum-Sampler

Das Wichtigste
- Bis zu 9 Sample-Slots (eigene Samples oder aus der Bibliothek)
- 16-Step-Sequenzer
- Klangbearbeitung pro Slot
- Choke-Gruppen und Shuffle
- Ideal für eigene Drum-Kits und samplebasierte Rhythmen
Samples laden
Samples in die Machiniste zu bekommen ist einfach. So geht’s:
- Doppelklick auf einen Sample-Slot in der Machiniste.
- Der Sample-Browser öffnet sich. Hör Samples an, indem du sie anklickst oder mit den Pfeiltasten nach oben und unten wanderst.
- Wenn das Sample passt, lade es per Doppelklick oder mit Enter/Return.
Gut zu wissen
- Rechtsklick auf einen Slot und „Search Samples“ öffnet den Browser
- Öffne zuerst den Sample-Browser und zieh ein Sample direkt in einen Slot
- Ein neues Sample auf ein bestehendes fallen lassen ersetzt es
- Rechtsklick auf das Gerät und „Load Preset“ öffnet ganze Kits, mit oder ohne Patterns
Globale Regler

Slots und Pattern-Editor

Slot-Regler

Modulationstiefe
Jeder Slot-Parameter hat einen passenden Regler für die Modulationstiefe. Der bestimmt, wie stark der Parameter den Modulationswerten im Step-Sequenzer folgt. Alle Tiefenregler teilen denselben Bereich und dasselbe Verhalten:
Mehr Variation im Beat? Nutze Modulation.
- Stell den Parameterregler auf den gewünschten Startwert.
- Stell den Modulationsbereich mit dem kleinen Regler unter dem Parameter ein.
- Der Parameter wandert jetzt automatisch zwischen Start- und Endwert, je nach Modulation im Step-Sequenzer.
Modulation nutzen
Mit Modulation in der Machiniste werden Beats lebendig. Parameter ändern sich automatisch von Step zu Step. Jeder Parameter hat einen eigenen Modulationsregler. Der bestimmt, wie stark der Parameter den Werten im Step-Sequenzer folgt.
Das System multipliziert drei Faktoren: die globale Modulation, die Modulationstiefe des Parameters und den Modulationswert des Steps. Dieser gemeinsame Mod-Betrag wirkt auf den Parameter. Bei positiver Modulation gilt Mod-Betrag × (1 − Parameterwert) + Parameterwert. Bei negativer Modulation gilt Mod-Betrag × Parameterwert + Parameterwert.
Beispiel: Steht Level auf 50 % und die Level-Modulation auf +50 %, spielen Steps mit 100 % Modulation bei 75 % Lautstärke. Das sind 50 % plus 50 % des restlichen Bereichs.
- Wähle den Kanal, den du modulieren willst, per Klick in der Kanalliste.
- Stell den Hauptregler auf den gewünschten Startwert.
- Stell mit dem kleinen Modulationsregler unter dem Parameter den Bereich ein.
- Klicke Steps im Sequenz-Raster an, um sie zu aktivieren.
- Zieh bei gedrückter Maustaste nach oben oder unten, um den Modulationswert des Steps zu setzen (0-100%).
- Der Parameter ändert sich jetzt automatisch nach dem Modulationswert jedes Steps.
Beispiele:
- Level: Level auf 30 % und Modulation auf +70 %. Steps mit 100 % Modulation spielen mit vollem Pegel, Steps mit 0 % bei 30 %.
- Pitch: Pitch auf 0 % und Modulation auf +100 %. Steps mit 100 % Modulation spielen zwei Oktaven höher. So entstehen melodische Varianten.
- Cutoff: Cutoff auf 50 % und Modulation auf −50 %. Steps mit 100 % Modulation klingen dunkler, Steps mit 0 % behalten die ursprüngliche Helligkeit.
Profi-Tipp
- Steps mit 0 % Modulation ignorieren die Modulation komplett
- Mit dem globalen Regler Modulation skalierst du die Modulation aller Kanäle
- Start und End zu modulieren zerlegt Samples kreativ
- Mehrere modulierte Parameter zusammen ergeben komplexe Rhythmen, die sich entwickeln
Praxistipps
Praxistipps
- Weniger ist mehr: 3–4 Sounds reichen für einen guten Beat.
- Mit Mute hörst du einen Sound allein.
- Choke sorgt für realistisches Überlappen.
- Groove bringt Swing.
- Leg mehrere Patterns an und wechsle live.