Clipping und Headroom

Clipping schneidet die Spitze einer Wellenform ab, die den Ausgang übersteigt. Headroom ist der Abstand unter dieser Grenze. Der Master-Limiter kann die Peaks abfangen und verzögert die Wiedergabe, solange er an ist.

Clipping ist eine Wellenform mit flach abgeschnittener Spitze. Das Signal wurde lauter, als der Ausgang halten kann. Bei einem einzelnen Drum-Schlag kann das die harte Kante sein, die du wolltest. Über einen ganzen Mix klingt es kaputt. Den Master danach leiser zu drehen macht nur die abgeflachte Spitze leiser.

Headroom ist der Abstand zwischen dem lautesten Peak und dieser Grenze. Die Seite Master empfiehlt, Peaks unter etwa −3 dB zu halten und 3 bis 6 dB freizulassen. So haben eine spätere Anhebung im EQ oder ein Limiter noch Platz. Soll es beim Hören lauter sein, dreh die Lautsprecher auf. Schiebst du den Master-Fader über 0 dB, verbrauchst du diesen Abstand im Projekt.

Der Master-Kanal hat einen Limiter für Peaks, die sonst ins Clipping laufen würden. Er ist standardmäßig aus, weil die Wiedergabe spürbar später kommt, solange er an ist. Siehe Latenz. Das Spiel gleichmäßiger zu machen bleibt Aufgabe der Kompression auf den Kanälen. Ein Limiter ist dieselbe Idee mit sehr hoher Ratio, an der Obergrenze geparkt.